Aktuelles

18. April 2012

Heinrich Detering untersucht Grass’ Israelgedicht auf poetischen Gehalt im Cicero

Ein jeder empört sich über Grass’ Gedicht. Doch keiner fragt, was das eigentlich für ein Gedicht ist. Heinrich Detering untersucht das Gedicht auf seinen poetischen Gehalt und geht dabei auch der Frage nach, warum Grass diese Kunstform wählte – und ob es dem gestischen Rhythmus gelingt, zwischen subjektivem Bekenntnis und objektivierendem Geltungsanspruch zu vermitteln.

Artikel im Cicero 16. April 2012


20. März 2012

Hans Christian Andersen-Preis

Pressemitteilung des “Hans-Christian-Andersen-Preiskomitees” in Odense, samt Begründung – aus dem Dänischen übersetzt:

Professor Dr. Dr. h. c. Heinrich Detering, Deutschland, erhält den Andersen-Preis für seine Forschung, seine Übersetzungen und seine engagierte Vermittlung von H. C. Andersens Werk. Ebenfalls ausgezeichnet werden die dänische Schriftstellerin Kathrine Lilleør und das polnische Theater „Teatr Polski Bydgoszcz“. Der Preis wird am 2. April in Andersens Geburtsstadt Odense verliehen.

Zur Begründung:
Heinrich Detering erhält den Andersen-Preis für eine lange Reihe wesentlicher Beiträge zur internationalen Andersen-Forschung und für seine Fähigkeit, deren Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit und in mehreren Sprachen zu vermitteln. Heinrich Detering bewegt sich zwanglos in mehreren Sprachen und in mehreren literaturwissenschaftlichen Disziplinen. Das ist der Literaturwissenschaft, der akademischen Welt und den Andersen-Interessierten oft zugute gekommen. Die deutschsprachigen Leser wissen die hohe Qualität seiner Übersetzungen zu schätzen. Die Forscher hat seine Fähigkeit inspiriert, Andersen in seiner Zeit und als einen der Großen der Weltliteratur zu zeigen. Heinrich Detering erinnert uns immer wieder daran, dass Andersen in seinem Werk sehr viel Tiefsinnigeres und Wesentlicheres für uns Menschen zu sagen hat, als Aussagen über sein Leben zu machen. Schließlich soll nicht verschwiegen werden, dass Vorschläge aus nah und fern auf ihn aufmerksam gemacht haben. Es geschieht nicht oft, dass so viele Menschen, so viele Wissenschaftler und sogar ein Nobelpreisträger einen Kandidaten vorschlagen.


15. Dezember 2011

Hans Christian Andersen – Ein Leben in Bildern

In der Reihe “Leben in Bildern” des Deutschen Kunstverlags ist soeben Heinrich Deterings Band über Hans Christian Andersen erschienen.

Hans Christian Andersen (1805–1875) hat die Stigmatisierung und Traumata seines abenteuerlichen Lebens in Kunst verwandelt. Und so wurde der Exzentriker und Außenseiter zu einem der weltliterarisch wirkungsmächtigsten Dichter seiner Zeit. Nicht an den Traditionen wollte sich der reiselustige Schriftsteller orientieren, sondern an der “Muse des neuen Jahrhunderts”. Seine Leser bezaubert er, Generationen übergreifend, bis heute: “Andersen entwirft eine Welt, in der es real und phantastisch zugeht … Wer Andersens Märchen liest, folgt einer Blindenschrift, die sich immer wieder aufs Neue erfindet.” Günter Grass.


03. November 2011

Heinrich Detering ist neuer Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung

Heinrich Detering steht neu an der Spitze der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Der Literaturwissenschaftler, Essayist und Lyriker wurde auf der Mitgliederversammlung am 28.10.2011 für drei Jahre zum Präsidenten gewählt. Er tritt die Nachfolge von Klaus Reichert an, der seit 2002 die Präsidentschaft inne hatte und sich nicht mehr zur Wiederwahl stellte.

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27. Oktober 2011

Der rote Wunderschirm. Kinderbücher der Sammlung Seifert von der Frühaufklärung bis zum Nationalsozialismus

Am 23. Oktober wurde in der Paulinerkirche die Ausstellung mit historischen Kinder- und Jugendbüchern der Sammlung Seifert, die zum Seminar für Deutsche Philologie gehört, eröffnet. Sie ist bis zum 12. Februar zu sehen und wird von einem vielfältigen Rahmenprogramm und einer Ringvorlesung begleitet. Gleichfalls ist ein umfangreicher Katalog zur Ausstellung erschienen. Weitere Informationen.


27. Oktober 2011

Glocalization – The Chinese Example from Goethe to the Present

Gemeinsames Masterseminar mit Prof. Dr. Wang Ning, Tsinghua University, Peking, und Prof. Dr. Axel Schneider, Göttingen.

The seminar deals with one of the most crucial issues of literature and culture in a globalized world: the ambivalences of the globalization process and its impact on strengthening and re-inspiring local traditions and shifting identities. One of China’s leading intellectuals concerned with these developments, professor Wang Ning from Tsinghua University, Beijing, will present some of his central theories and discuss them in a historic perspective.


29. Juni 2011

Forschungsfreisemester

Im Wintersemester 2011/2012 nimmt Professor Detering ein Forschungsfreisemester wahr. Er wird in dieser Zeit H. C. Andersen Visiting Professorial Fellow an der University of Southern Denmark in Odense sein und im Rahmen seiner kontinuierlichen Gastprofessur Gastvorträge an der Huazhong University of Science and Technology (HUST) in Wuhan/China halten. Während dieses Semesters wird er an der Universität Göttingen von Dr. Annette Gilbert vertreten.


31. Mai 2011

Folien zur Vorlesung “Romane 1900 bis 1950″

Die Folien zur Vorlesung “Romane 1900 bis 1950″ finden Sie hier:


23. Mai 2011

Harald Hartung über “Wrist”

Der Dichter, Literaturwissenschafter und Kritiker Harald Hartung skizziert und interpretiert Ausschnitte aus Heinrich Deterings jüngstem literarischen Werk Wrist. Der Text der Einführung ist hier zu finden.


16. Mai 2011

Tagung “Reception of Buddhism in Germany in the early 20th Century: Interaction between the East and the West”

Vom 20. bis 22. Mai 2011 findet an der Georg-August-Universität Göttingen die Tagung »Reception of Buddhism in Germany in the early 20th Century: Interaction bet-ween the East and the West« des Seminars für Deutsche Philologie und des Seminars für Indologie und Tibetologie der Georg-August-Universität und der German Section, Department of Western Languages der Chulalongkorn University, Bangkok, statt.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der
Homepage des Göttinger Seminars für Deutsche Philologie.