Aktuelles
Märchen und Geschichten von Hans Christian Andersen. Neuübersetzt von Heinrich Detering
Andersens Märchen und Geschichten verwandeln unterschiedlichste Formen des Erzählens in einen Kosmos der literarischen Phantasie. Ihre weltliterarische Ausstrahlung ist unabsehbar; Thomas Mann nannte sie “den stärksten literarischen Eindruck meines Lebens”. Heinrich Deterings Auswahl verbindet Klassiker wie Die Schneekönigin und Der Standhafte Zinnsoldat mit Entdeckungen wie der Geschichte vom Raben, der Sage von Rungholt und programmatischen Schriften Andersens.
Seine Neuübersetzung bringt die Klangschönheit und Sprachenvielfalt der Texte eindringlich zur Geltung. Ein Nachwort und Kommentare zu jedem Text führen in das Werk ein.
19. Juli 2012
Heinrich Detering auf Liliencron-Poetikdozentur nach Kiel geladen
Aus Anlass des im August erscheinenden Gedichtbandes (“Old Glory”, Wallstein
Verlag Göttingen) wird Professor Heinrich Detering eingeladen auf die
renommierte Liliencron-Poetikdozentur nach Kiel. Es handelt sich um die
einzige Poetikdozentur im deutschen Sprachraum, die ausschließlich der Lyrik
gewidmet ist. Sie wird vergeben vom Literaturhaus Schleswig-Holstein und der
Universität Kiel. Unter den früheren Inhabern der Liliencron-Poetikdozentur
waren Oskar Pastior, Michael Lentz und Ulrike Draesner.
04. Juli 2012
Der Schamane in Las Vegas – Heinrich Detering über Elvis Presley

Im August 2012 erscheint im transcript Verlag Heinrich Deterings Studie Der Schamane in Las Vegas: Serialität und Ritual in Elvis Presleys Konzerten 1969 – 1977. The Memphis Flash hat Professor Detering zu seinem neuesten Projekt über Elvis Presley interviewt.
23. Mai 2012
Im Oktober erscheint Heinrich Deterings Buch “Thomas Manns amerikanische Religion”
Heinrich Deterings Buch entdeckt und erforscht einen weißen Fleck auf der Landkarte von Thomas Manns Leben und Werk. Dieses Buch erzählt die Geschichte von Thomas Manns bislang unbekannter Beziehung zur Unitarischen Kirche in Kalifornien – eine Geschichte, die vom Verhältnis zwischen Politik und Religion handelt, vom öffentlichen Engagement und von den Aufgaben der Literatur. »Selten, wenn überhaupt je, habe ich ein so lebhaftes und militantes Interesse an irgendeiner religiösen Gruppe genommen«, schreibt Thomas Mann 1951. Heinrich Deterings entdeckungsreiches Buch führt in zentrale Bereiche von Thomas Manns Denken und Schreiben im Exil. Es wird ergänzt durch einen Essay von Frido Mann.
18. April 2012
Heinrich Detering untersucht Grass’ Israelgedicht auf poetischen Gehalt im Cicero
Ein jeder empört sich über Grass’ Gedicht. Doch keiner fragt, was das eigentlich für ein Gedicht ist. Heinrich Detering untersucht das Gedicht auf seinen poetischen Gehalt und geht dabei auch der Frage nach, warum Grass diese Kunstform wählte – und ob es dem gestischen Rhythmus gelingt, zwischen subjektivem Bekenntnis und objektivierendem Geltungsanspruch zu vermitteln.
Artikel im Cicero 16. April 2012
20. März 2012
Hans Christian Andersen-Preis
Pressemitteilung des “Hans-Christian-Andersen-Preiskomitees” in Odense, samt Begründung – aus dem Dänischen übersetzt:
Professor Dr. Dr. h. c. Heinrich Detering, Deutschland, erhält den Andersen-Preis für seine Forschung, seine Übersetzungen und seine engagierte Vermittlung von H. C. Andersens Werk. Ebenfalls ausgezeichnet werden die dänische Schriftstellerin Kathrine Lilleør und das polnische Theater „Teatr Polski Bydgoszcz“. Der Preis wird am 2. April in Andersens Geburtsstadt Odense verliehen.
Zur Begründung:
Heinrich Detering erhält den Andersen-Preis für eine lange Reihe wesentlicher Beiträge zur internationalen Andersen-Forschung und für seine Fähigkeit, deren Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit und in mehreren Sprachen zu vermitteln. Heinrich Detering bewegt sich zwanglos in mehreren Sprachen und in mehreren literaturwissenschaftlichen Disziplinen. Das ist der Literaturwissenschaft, der akademischen Welt und den Andersen-Interessierten oft zugute gekommen. Die deutschsprachigen Leser wissen die hohe Qualität seiner Übersetzungen zu schätzen. Die Forscher hat seine Fähigkeit inspiriert, Andersen in seiner Zeit und als einen der Großen der Weltliteratur zu zeigen. Heinrich Detering erinnert uns immer wieder daran, dass Andersen in seinem Werk sehr viel Tiefsinnigeres und Wesentlicheres für uns Menschen zu sagen hat, als Aussagen über sein Leben zu machen. Schließlich soll nicht verschwiegen werden, dass Vorschläge aus nah und fern auf ihn aufmerksam gemacht haben. Es geschieht nicht oft, dass so viele Menschen, so viele Wissenschaftler und sogar ein Nobelpreisträger einen Kandidaten vorschlagen.
15. Dezember 2011
Hans Christian Andersen – Ein Leben in Bildern
In der Reihe “Leben in Bildern” des Deutschen Kunstverlags ist soeben Heinrich Deterings Band über Hans Christian Andersen erschienen.
Hans Christian Andersen (1805–1875) hat die Stigmatisierung und Traumata seines abenteuerlichen Lebens in Kunst verwandelt. Und so wurde der Exzentriker und Außenseiter zu einem der weltliterarisch wirkungsmächtigsten Dichter seiner Zeit. Nicht an den Traditionen wollte sich der reiselustige Schriftsteller orientieren, sondern an der “Muse des neuen Jahrhunderts”. Seine Leser bezaubert er, Generationen übergreifend, bis heute: “Andersen entwirft eine Welt, in der es real und phantastisch zugeht … Wer Andersens Märchen liest, folgt einer Blindenschrift, die sich immer wieder aufs Neue erfindet.” Günter Grass.
03. November 2011
Heinrich Detering ist neuer Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung
Heinrich Detering steht neu an der Spitze der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Der Literaturwissenschaftler, Essayist und Lyriker wurde auf der Mitgliederversammlung am 28.10.2011 für drei Jahre zum Präsidenten gewählt. Er tritt die Nachfolge von Klaus Reichert an, der seit 2002 die Präsidentschaft inne hatte und sich nicht mehr zur Wiederwahl stellte.
27. Oktober 2011
Der rote Wunderschirm. Kinderbücher der Sammlung Seifert von der Frühaufklärung bis zum Nationalsozialismus
Am 23. Oktober wurde in der Paulinerkirche die Ausstellung mit historischen Kinder- und Jugendbüchern der Sammlung Seifert, die zum Seminar für Deutsche Philologie gehört, eröffnet. Sie ist bis zum 12. Februar zu sehen und wird von einem vielfältigen Rahmenprogramm und einer Ringvorlesung begleitet. Gleichfalls ist ein umfangreicher Katalog zur Ausstellung erschienen. Weitere Informationen.
27. Oktober 2011
Glocalization – The Chinese Example from Goethe to the Present
Gemeinsames Masterseminar mit Prof. Dr. Wang Ning, Tsinghua University, Peking, und Prof. Dr. Axel Schneider, Göttingen.
The seminar deals with one of the most crucial issues of literature and culture in a globalized world: the ambivalences of the globalization process and its impact on strengthening and re-inspiring local traditions and shifting identities. One of China’s leading intellectuals concerned with these developments, professor Wang Ning from Tsinghua University, Beijing, will present some of his central theories and discuss them in a historic perspective.




