Vorlesung: Aufbrüche in die Moderne (SoSe 2020)

Die Vorlesung richtet sich an Studierende der Neueren deutschen Literatur, der Skandinavistik und der Komparatistik ab dem 2. Semester. Vorgestellt und untersucht werden Texte, die konzeptionell und thematisch den Übergang von Romantik und Realismus in eine emphatisch “moderne” Literatur vollziehen. Das geschieht im Horizont der europäischen Literaturen, mit besonderem Augenmerk auf der skandinavischen Literatur, die mit der Frühen Moderne von der Peripherie ins weltliterarische Zentrum rückt (Andersen, Wergeland, Ibsen, Strindberg, Hamsun, die neue Literatur von Frauen), der englischsprachigen Literatur (E. A. Poe), der französischen Literatur (Baudelaire, Verlaine, Rimbaud) und der deutschsprachigen Literatur (Droste-Hülshoff, Raabe, Fontane, Thomas Mann) und natürlich auf der Grundlage einer Erörterung unterschiedlicher Konzepte von “Moderne”, “Modernisierung” und “Modernismus”. Das genaue Programm wird in der ersten Vorlesung bekanntgegeben.