Vorlesung: Literaturgeschichte III: Romantik, Vormärz, “Biedermeier” (WiSe 17/18, Dr. Kai Sina)

Die Vorlesung setzt den in den vergangenen beiden Semestern von Professor Detering begonnenen Überblick auf die deutsche Literaturgeschichte fort. Im Fokus steht eine hochproduktive und zugleich äußert vielstimmige, in weiten Teilen auch widersprüchliche Phase der deutschen Literatur: Das „Ende der Kunstperiode“, das Heinrich Heine nach dem Tod Goethes polemisch verkündet, bildet nämlich zugleich den Anfangspunkt einer extremen Ausdifferenzierung der literarischen Positionen. Die Wendung der ironischen Frühromantik ins Religiöse und Nationale, die zunehmende Politisierung der Literatur (vor allem im Kontext des Vormärz und des Jungen Deutschland), die oft nur vermeintlich eskapistischen Werke des Biedermeier (bei Annette von Droste-Hülshoff oder Adalbert Stifter zum Beispiel) oder der literarisch zukunftsweisende Naturalismus im Werk Georg Büchners – all diese Schreibweisen und damit verbundenen Welthaltungen treffen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts aufeinander. Im Rahmen der Vorlesung werden sowohl die wichtigsten Werke vorgestellt als auch eine Systematisierung dieses komplexen Epochenzusammenhangs entwickelt.

Mittwoch, 10.15-11.45 Uhr
ZHG, Hörsaal 7


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